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Der Harley-Davidson Reader

348 pages with 190 colored and black and white illustrations, Format: 236 x 209 mm, Hardcover with jacket, language: German
Pages 348
Format 209 mm x 236 mm
Blurb Harley-Davidson, so heißt es, verkauft keine Motorräder, sondern einen Lebensstil. Das Motorrad gibt es dann kostenlos dazu.

Dieses Geschäftsmodell funktioniert seit vielen Jahren ausgezeichnet, und zwar weltweit. Das kann nicht allein das Ergebnis einer ausgefeilten Marketingstrategie sein. Was aber ist es dann, das gerade diese US-Marke so eng mit Begriffen wie individueller Freiheit, Autarkie, Attraktivität und Präsenz verbindet? Und mit einem Hauch von Gesetzlosigkeit?

Die Antwort auf diese Fragen findet sich in der Geschichte der Marke und der mit ihr verbundenen Menschen – nicht zuletzt ihrer Kunden. In mehr als hundert Jahren ununterbrochener Produktion bewegte sich die Firma mit ihren Modellen durch Höhen und Tiefen und viele gesellschaftliche Schichten. Jede dieser Wendungen hinterließ ihre Spuren. In den gesellschaftlich unruhigen 1960er- und 1970er-Jahren ging es dem Unternehmen wirtschaftlich nicht gut, das Markenimage aber erreichte mit den archaisch anmutenden Gefährten der aufbegehrenden Konsumverweigerer zur gleichen Zeit eine dauerhafte Veredelung.

Vor allem von diesen wilden Jahren erzählt das ganz im Stil der Epoche gehaltene Buch. Es versammelt neu übersetzte Originaltexte von Hunter S. Thompson, Sonny Barger, Arlen Ness und anderen Ikonen der Harley-Motorradkultur; dazu viele historische Motive, Plakatkunst und Zitate. Eingeleitet wird es von Jean Davidson, der Enkelin des Unternehmensgründers Walter Davidson.

Spannende, unterhaltsame Lektüre für Harley-Fans!