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Öle und Schmierstoffe
- Motoröle


1. Einbereichsöle - rein mineralisch
Für Vorkriegsmodelle mit und ohne Ölfilter bis ca. 1950. Im Gegensatz zu den später entwickelten Mehrbereichsölen musste das Einbereichsöl mehrmals im Jahr gewechselt werden. Aufgrund des Fließverhalten im Zusammenhang mit den unterschiedlichen Temperaturen musste im Winter SAE 20 verwendet werden, in den Übergangszeiten SAE 30 und im Sommer SAE 50. Bei Ölverbrauchsproblemen ist ein Einbereichsöl der Klassen SAE 30 oder SAE 40 einem Mehrbereichsöl vorzuziehen.
2. Klassische Mehrbereichsöle - rein mineralisch

3. Klassische Mehrbereichsöle - teilsynthetisch

4. Moderne Mehrbereichsöle - vollsynthetisch
Vollsynthetische Motorenöle werden für spezielle Anforderungen und Anwendungsgebiete entwickelt, bei denen ein Mineralöl nicht ausreicht. Durch bessere bzw. höher spezialisierte Additivierung wird bei synthetischen Öle n eine bessere Schmierleistung erreicht. Es weist eine bessere Leistung bei niedrigen oder auch hohen Temperaturen auf. Eine bessere Reinheit sorgt für geringeren Motorverschleiß, geringeren Ölverbrauch sowie geringeren Kraftstoffverbrauch. Ölwechsel müssen seltener durchgeführt werden. Synthetische Öle werden besonders für extreme Bedingungen, wie zum Beispiel Motorsport empfohlen.
5. Motorölspezialitäten - Running in und Spülöle

6. Motorölspezialitäten - Rizinus

7. Obenöle und Additive
Besonders bei niedrigen Temperaturen und langen Stillstandzeiten dauert es sehr lange bis sich das zähe Motoröl an alle Schmierstellen verteilt. Obenöle werden als Spezialschmiermittel dem Kraftstoff hinzugefügt und sorgen so für die Oberschmierung von Motoren. Kolben, Zylinderlaufbuchsen, Ventile und Einspritzdüsen werden benetzt und der Verschleiß reduziert.

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